Geschichte Teil 2

Auszug aus der Festschrift von 1983

200 Jahre - 1783-1983Grußwort

Die Evang. Kirchengemeinde Leutershausen feiert voll Freude und Dankbarkeit die 200jährige Wiederkehr der Einweihung des 1783 neu errichteten Kirchenschiffs. Seit 200 Jahren wird in diesem Haus der Gemeinde das Wort Gottes verkündet, werden Menschen getauft, konfirmiert, getraut und auch um sie getrauert. Das Gebäude einer Kirche gehört zu uns Menschen dazu – in unserem Alltag und an unseren Feiertagen. Von hier aus sind Menschen vom Evangelium angerührt worden und haben versucht, es in ihrem Leben zu verwirklichen. Sie haben die froh machende Botschaft des Jesus Christus erfahren und wir alle in dieser Gemeinde sind gemeinsam unterwegs durch unser Leben.

„Einer trage des anderen last, einer nehme den anderen an, so wie ihn Christus angenommen hat“ (Gal. 6, 2 und Röm. 15, 7). Dazu braucht es Gemeinschaft unter uns Menschen, dazu braucht es Gottesdienst, Gebet und Sakrament, dazu bedarf es eines Kirchengebäudes.

Für den Segen Gottes, der von diesem Hause ausging, wollen wir dankbar sein, und gleichzeitig wollen wir Gott bitten, dass er uns auch in Zukunft begleitet und in seinem Hause Menschen für den Dienst in der Welt zurüstet. „Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses und den Ort, da deine Ehre wohnt“ (Psalm 26, 8).

Der Evang. Kirchengemeinderat
Michael v. Seyfried (Pfarrer), Martin Bürgy, Helene Eichholtz, Hermann Förster, Klaus Mildenberger, Werner Petersdorf, Hilde Stöhr, Erich Schmitt, Willi Ullrich.

Aus der Geschichte der evangelischen Kirche in Leutershausen

Pfarrer Johann Adam Stüber vermerkt im Kirchenbuch, dass am 22. Juni 1783 der erste Gottesdienst in der neu aufgebauten reformierten Kirche gehalten worden ist. Es scheint aber kein Freudentag gewesen zu sein, denn nur auf Anordnung des ref. Kirchenrats in Heidelberg findet dieser Gottesdienst statt. Warum dieses Verhalten? Die neue Kirche war nicht nach dem Plan gebaut worden, denn die Kirche hatte nach der Ostseite hin keine Fenster; außerdem schnitt die Ostwand nicht mit der Turmwand ab, sondern etwa in der Mitte des Turmes. Auf den Platz, auf dem der Chor der alten Kirche stand, erhoben die Katholiken Anspruch, weil sie bislang den Chor benutzten, wenn auch nur selten. Dieser Rechtszustand war von den Reformierten immer angefochten worden. Auch während der Bauarbeiten kam es wiederholt zu Misshelligkeiten, die dem Frieden in der Gemeinde nicht dienlich waren. Pfarrer Stüber glaubte nun, wenn er ohne weiteres die Kirche in Besitz nimmt, würde er auch den Rechtszustand anerkennen. Daher erbat er sich vom Kirchenrat eine genaue Verhaltensweise.

Im Innern war die Kirche noch nicht ganz fertig, es fehlten besonders noch die Bänke. Das Geld war knapp, und 1785 durfte die Gemeinde in den pfälzischen Gemeinden diesseits des Rheins eine Kollekte erbitten. Am 1. Mai 1814 endlich, einigten sich die Reformierten und die Katholiken über den Chorplatz. Die Reformierten erwerben ihn für 33 fi. 8 kr. Sofort wird die Ostmauer versetzt und zwar so, dass sie mit der Turmwand abschloss. Die Ostwand erhielt auch eine Empore, während bisher eine solche nur an der Westseite war. Die Kanzel war in der Mitte der Südwand angebracht, davor stand der Altar (Abendmahlstisch) (vgl. ev. Kirche in Großsachsen). Die Bänke waren so angeordnet, dass der Gottesdienstbesucher den Blick zur Kanzel bzw. zum Altar hatte. Dieser Zustand blieb bis zum Jahr 1898. In diesem Jahr wurde ein grundlegender Umbau vorgenommen. Die Kirche wurde ganz ausgeräumt, die Ostmauer durchbrochen und ein Chor (Altarraum) angebaut. Alles wurde erneuert: Kanzel, Orgel, Bänke, Emporen. Sie erhielt ihre heutige Form, nur der Altar blieb, weil er 1882 gestiftet worden war. Die bunten Chorfenster wurden eingebaut. Das mittlere stellt die Auferstehung Jesu dar, das rechte den Apostel Paulus, das linke den Reformator Martin Luther. Die beiden ersten Bilder sind von der ev. Gemeinde gestiftet, während das Lutherbild eine Spende von Frau Sophie Pfrang geb. Hauck ist (1888). Es befand sich ursprünglich in dem Fenster über dem Südeingang. Unter dem Mittelfenster ist die Gedenktafel für die 37 Gefallenen des 1. Weltkrieges angebracht. In den Jahren 1935 und 1973 wurde die Kirche im Innern Renovierungen unterzogen, die aber nichts veränderten.

Wie eingangs erwähnt, wurde die Kirche in den Jahren 1780 — 1783 neu aufgebaut, nachdem ihre Vorgängerin bis auf die Grundmauern abgebrochen worden war. Leider hat sich bis heute noch kein Bild gefunden, das uns zeigt, wie diese Kirche ausgesehen hat. Nur der Grundriss ist noch vorhanden. Auch aus Beschreibungen kann man sich ein ungefähres Bild machen. Diese Kirche (es war aber nicht die, die Luther im Jahre 877 dem Kloster Lorsch schenkte) bestand aus Schiff (Langhaus), Chor und Turm. Das Schiff hatte, im Lichten gemessen, eine Länge von 54 Schuh (16,50 m) und eine Breite von 51 Schuh (15,50 m). Das Schiff war mit einem Dachreiter versehen.

Der Chor war erheblich größer als der heutige. Seine Fenster hatten gotisches Maßwerk. Das Wappen der Hirschberger, der Erbauer der Kirche, war überall angebracht, heute ist es nur noch am Turm vorhanden. Die Herren von Hirschberg hatten als Lehensträger die Baupflicht an Kirche, Pfarrhaus und Schulhaus. Nach Erlöschen des Geschlechts (1611) ging diese Baupflicht an ihre Nachfolger (von Gemmingen, Edelfrau von Rothenburg, von Bettendorf, Hamilton, von Wiser) über. Durch drei gotische Triumphbogen war der Chor mit dem Schiff verbunden, über steinerne Trepp~n gelangte man in den Chor. Schmiedeeiserne Gitter füllten 2 Triumphbogen aus, während der dritte durch eine Mauer verschlossen war. Der Chor diente auch als Grablege, denn es wird von Epitaphen berichtet.

Der mächtige Turm (Mauerstärke 1,50 m) ist noch der einzig erhaltene Teil der mittelalterlichen Kirche (etwa 14. Jhdt.). Er diente in erster Linie als Glockenturm, trug aber schon sehr bald eine Uhr. Der unterste Raum, ein Tonnengewölbe, war die Sakristei. Hier „stand ein Schrank, in dem der Priester seine Kleider aufbewahrte“. Von diesem Raum führte eine Treppe in den Chor. Der Turm trug ein hohes, spitzes, gotisches Dach, das infolge Schadhaftigkeit am 18. Februar 1756 von einem heftigen Sturm heruntergerissen wurde. Bis 1812 steht nun der Turm ohne Dach. Erst 1812 erhält er den jetzigen Turmhelm, der aber nicht so richtig im Größenverhältnis passt. Im gleichen Jahr erhält die Gemeinde auch drei neue Glocken, deren größte alle Kriege überstanden hat.

Diese mittelalterliche, Johannes d. T. geweihte Kirche hatte 4 Altäre, die von drei Geistlichen bedient wurden. Jeder Altar hatte eine Pfründe, die ganz bestimmten Zwecken dienten: Johannesaltar mit Hauptpfründe (Ortsgeistliche), Katharinenaltar für Kirche und Pfarrhaus (Ausstattung), Präsenzaltar, Nikolaus- oder Frühmessaltar (Glöckner). In neuester Zeit sind alle die Pfründen zusammengefasst unter dem Begriff „Pfarrgut“ oder Besitz der Pfarrei, die von der Ev. Pflege Schönau in Heidelberg zentral verwaltet werden.

Wann in Leutershausen der erste ev. Gottesdienst gefeiert wurde, ist nicht bekannt. 1556 wurde in der Pfalz die Reformation eingeführt unter dem Kurfürsten Otto Heinrich. Somit wohl auch spätestens in diesem Jahr bei uns. Es würde zu weit führen, alle Einzelheiten im Gefolge der Reformation zu berichten. Festgehalten sei, dass von 1556 bis zum Ende des 3Ojährigen Krieges die Pfälzer, also auch die Leutershausener nicht weniger als 8mal den Glauben wechseln mussten zwischen reformiert, lutherisch und katholisch, denn nach dem Gesetz bestimmte der Landesherr den Glauben. In der Regel wurden jeweils die Pfarrer ausgewechselt, die Kirche blieb immer bei der Gemeinde.

1649 kehrte der reformierte Kurfürst Karl Ludwig in die Pfalz zurück. Er gilt als der Wiederhersteller der Pfalz. In konfessionellen Dingen war er sehr tolerant. 1685 trat eine entscheidende Änderung ein: Die Pfalz erhielt katholische Kurfürsten, nachdem der Sohn Karl Ludwigs ohne Erben gestorben war. Änderungen machten sich auch bald auf dem religiösen Gebiet bemerkbar. In den reformierten Kirchen wird 1698 das Simultaneum eingeführt, d. h. diese Kirchen müssen auch den Katholiken zur Verfügung gestellt werden. Das führte bald zu unerträglichen Verhältnissen. Um hier abzuhelfen wurde im Jahre 1705 die Pfälzer Kirchenteilung verordnet: 7 reformierte Kirchen werden jeweils zusammengefasst zu einer „Klasse“ und so geteilt, dass 5 den Reformierten verbleiben, und 2 den Katholiken zugesprochen werden, mit Pfründen und sonstigem Besitz. Mit Leutershausen blieben Großsachsen, Schönau, Lindenfels und Waldmichelbach die Kirchen den Reformierten, während Hohensachsen und Heiligkreuzsteinach den Katholiken zufielen.

Aber Ruhe kehrte in Leutershausen noch nicht ein. Schließlich schließt Pfarrer Preuel 1713 mit dem Grafen v. Wiser einen Vertrag, nach welchem die Katholiken im Besitz des Chors, der durch eine Mauer vom Kirchenschiff getrennt wird. Dieser Vertrag war eine Quelle unendlichen Streites, da Pfarrer Preuel nach Ansicht des Presbyteriums (Kirchengemeinderats) eigenmächtig gehandelt haben soll. Auch wurde der Abschluss des Vertrags als nicht geschehen bezeichnet. Die folgenden 70 Jahre waren nun angefüllt mit Streitereien, Prozessen usw., bis dann endlich die immer mehr verfallende Kirche abgebrochen und in der eingangs erwähnten Form wiederaufgebaut wurde. Die Baupflicht hatten die Grafen v. Wiser. 1848 wurde die Baupflicht abgelöst. Graf v. Wiser zahlte dafür die Summe von 6317 fi. 53 kr. Damit ging die Baupflicht auf die Kirchengemeinde über.

Erwähnenswert ist der Grabstein an der Südwand der Kirche. Er erinnert an den Pfarrer Carl Albert Wagenknecht, von 1788 1821 ref. Pfarrer in Leutershausen. Die Inschrift lautet: „Was er im Sichtbaren wirkte, davon redet diese Kirche, reden Thurm und Glocken, Pfarr­ und Schulgebäude. Was er war und tat als Mensch und Lehrer lebt in freundlichem Andenken bei vielen, und seine Ernde steht um ihn her. Gestorben 28. April 1821.

Pfarrer Wagenknecht bemühte sich auch sehr um die Union zwischen Reformierten und Lutheranern. Er reiste sogar einmal nach Karlsruhe, um dem Großherzog sein Anliegen vorzutragen. Ein halbes Jahr nach seinem Tod wurde die Union Wirklichkeit. Er war also der letzte „reformierte“ Pfarrer von Leutershausen. Nach der Union hießen wir „evangelisch“.

Zu einer Kirche gehören auch Glocken und eine Orgel. Unsere Kirche hat 5 Glocken; das vollständige Geläut besteht aber nur aus 4. Sie wurden 1950 in Bad Friedrichshall bei Bachert gegossen. Sie erklingen in den Tönen d — f — g — a. Sie sind mit dem Geläut der katholischen Kirche abgestimmt. Die 5. Glocke konnte wegen ihres eigenartigen Tones nicht in ein Geläute eingebaut werden. Sie wurde als größte von 3 Glocken 1812 in Frankfurt a. M. gegossen, sie ist jetzt die Totenglocke. Beim Tod eines Gemeindegliedes wird sie geläutet. Die beiden kleineren wurden im 1. Weltkrieg abgegeben. Dem 2. Weltkrieg brachte die Gemeinde 3 Glocken zum Opfer.

Unsere Orgel ist 1898 in Giengen a. d. Brenz von den Gebrüdern Link gebaut. Sie hat 2 Manuale und 1 Pedal. Im 1. Manual hat sie 8 Register, im 2. fünf und im Pedal 3 Register. Insgesamt besteht das Werk aus 783 Pfeifen. Sie ist in ihrem klanglichen Aufbau noch unverändert.

Verzeichnis der Pfarrer an der ev. Kirche in Leutershausen

vorreformatorisch:
Enolf von Grißmar um 1420; Heylmann Weker um 1475.

nach der Reformation:
Joh. Bommersheim 1572 — 77; Bernhard Seußler 1577 — 86; Wolfgang Dillius 1586 — 89; Joh. Klinger 1589 — 91; Daniel Scheuchler 1596 — 99; Georg Böhmer 1599 — 1603; Justus Sartorius 1603 — 12; Joh. Manderbach 1612 — 17; Joh. Holstenius 1617 — 21; Georg Münch 1621 — 22; Joh. Schmeißberg, Karmeliterpater, kath. um 1625; Asmon 1649 — 50; Job. Jak. Frey 1650 — 58; Peter Franzenus 1661 — 64; Adam Meim 1664 — 65; Joh. Hch. Werdmüller 1665 — 74; Johann Pfeiffer 1674 — 75; Hieronymus Damm 1675 — 76; Joh. Jak. Werle 1676 — 87; Sigward Henrici 1687 — 88; Job. Gg. Schäffer 1691 — 94; Joh. Jak. Werle 1694 — 1700; Adam Preuel 1700 — 13; Joh. Ad. Gerlach 1713 — 22; Joh. Gumbart 1724 — 26; Joh. Neureuther 1726 — 28; Abraham Agricola 1728 — 43; Joh. Paul Pfaffius 1744 — 80; Joh. Adam Stüber 1780 — 83; Joh. Jak. Züllich 1783 — 87; Car! Alb. Wagenknecht 1788 — 1821; Gg. Chr. Kilian 1821 — 33; Maximilian Wundt 1833 — 36; Joh. Hormuth 1837 — 51; Phil. Schmitt (P.Verw.) 1852 — 53; Phil. Frdr. Keerl 1853 — 81; Wilh. Eckhard (P.Verw.) 1881 — 83; Friedrich Teutsch 1883 — 1910; Hermann Teutsch 1910 — 38; Gerhard Höfer 1939 — 63; Reinhard Kretzer 1963 — 75; Michael v. Seyfried seit 1976.

Sind für manche Jahre keine Namen angegeben, so wurde die Pfarrei von auswärts mitversehen oder von Vikaren betreut. Oft ist auch der Name des Pfarrers nicht mehr festzustellen.

Kirchendiener an unserer Kirche

Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts war es die Aufgabe des Schulmeisters (Lehrers), die Arbeit eines Kirchendieners zu versehen. Aus dem Jahre 1827 ist noch eine genaue Dienstanweisung für den Schulmeister vorhanden. Am 8. Mai 1868 wird verordnet, dass der Dienst des Kirchendieners, Glöckners und des Organisten getrennt werden müssten und nicht mehr vom Schulmeister ausgeführt werden dürfen. Erster Kirchendiener wurde Friedrich Gramm am 1. März 1869. Ende 1876 gab er sein Amt ab, um Polizeidiener zu werden. Nachfolger wurde der seitherige Glöckner Johannes Sahm, der sein Amt bis 1914 ausübte. Es folgten Johannes Gärtner 1914 — 22; Peter Hufnagel 1922 — 41; Ernst und Anna Grether 1941 — 54; Wilhelm Bauder 1954 — 58; Gg. und Sofie Gattinger 1958/59 (vertretungsweise); Wilhelm und Emilie Ruzicka 1959 – 81. Elmar und Gudrun Lang seit 1981.

Neben dem Amt des Kirchendieners gab es auch das des Glöckners. Der Glöckner hatte nur das Läuten zu besorgen. Folgende Namen sind bekannt:

Philipp Hördt bis 1860; Martin Bürgy 1860 — 62; Michael Egner 1862 — 73; Job. Sahm 1873 — 76. Im gleichen Jahr wurde J. Sahm Kirchendiener, und beide Ämter waren vereinigt, denn ein neuer Glöckner wurde nicht mehr bestellt. Neben Bargeld, das als Bezahlung diente, durften die Kirchendiener das Gras, das um die Kirche wuchs, mähen, ebenso die Erträge der Obstbäume, die im Kirchengarten standen, ernten. Interessant ist auch, dass das Gebälk des Kirchturms zum Tabaktrocknen benützt wurde. Heute noch sind die Nägel, an denen die „Bandliere“ aufgehängt wurden, zu sehen. Seit 1959 kann die Kirchengemeinde dem Kirchendiener in unmittelbarer Nähe der Kirche eine Wohnung zur Verfügung stellen.

Die evang. Gemeindepflege (Frauenverein)

Seit der Jahrhundertwende hat die Kirchengemeinde auch einen Frauenverein, jetzt heißt er offiziell: Gemeindepflege. Als Aufgabe hatte er sich gestellt: Einrichtung und Betreuung eines Kindergartens, damals Kleinkinderschule und einer Krankenschwesterstation. Heute werden beide Einrichtungen größtenteils von der Kirchengemeinde getragen. Diakonische Aufgaben stehen jetzt für den Frauenverein im Vordergrund, besonders die vielfältigen Sammlungen. Z. Zt. hat der Frauenverein 20 Vorstandsfrauen, die diese Sammlungen durchführen und auch bei Altennachmittagen und ähnlichen Veranstaltungen tatkräftig mithelfen. Diese Frauen sind: Benzinger Greta, Bitzel Else, Bletzer Lore, Brandt Monika, Bürgy Nelly, Eichholtz Helene, Elfner Lina, Förster Elisabeth, Freitag Rosel, Gerlach Ursel, Giegold Renate, Glatzel Christa, Hauck Gertrud, Hertel Tilly, Jäck Sofie, Jung Hilde, Rimmler Ruth, Schmitt Elsa, Schmitt Ruth, Stöhr Hilde.

Die evang. Kirchengemeinde Leutehausen begeht dieses Kirchenjubiläum mit einem Festgottesdienst am 11. September 1983. Prälat Bechtel wird die Festpredigt halten. Kirchen- und Posaunenchor wirken im Gottesdienst mit. Am 1. Oktober ist eine Gemeindefeier in der Aula der Martin-Stöhr-Schule. Eine kleine Ausstellung, die die Geschichte der Kirche im Bild oder auch im Gegenstand zeigen will, wird am 28. September 1983 im Gemeindehaus eröffnet.

Möge diese 200 Jahrfeier dazu dienen, allen Gemeindegliedern unser Gotteshaus nahezubringen und ein festes inneres Verhältnis zur Kirche zu finden.