Islam und Islamismus in Deutschland

Vortrag und Diskussion

Islam und Islamismus in Deutschland

Region/Ladenburg. Zu einem Vortrag mit Diskussion zum Thema „Islam und Islamismus in Deutschland“ lädt der Evangelische Kirchenbezirk „Ladenburg-Weinheim“, Abteilung „Flucht und Migration“ ein. Hierfür kommt Ibrahim Ethem Ebrem, Referent für politische Bildung, Mosaik Deutschland e.V. am Do., 27. April 2017 von 19-21.30 Uhr ins Evangelische Gemeindehaus in Ladenburg, Realschulstraße 7.

Insbesondere in Zeiten, in denen Religionen instrumentalisiert werden, um Menschen abzuwerten und Gewalt zu legitimieren, ist es wichtig, selbst Position zu beziehen und menschenverachtenden Argumenten entgegen zu treten.
Wer jedoch sind die religiös motivierten Extremisten? Was sind ihre Argumente? Worin unterscheiden sich diese von einer Weltreligion und deren Angehörigen? Insbesondere der Salafismus ist dabei der am schnellsten wachsende religiös motivierte politische Extremismus in Deutschland. Was ist Salafismus? Und warum kann er für junge Menschen so attraktiv sein?
Diese und weitere Fragestellungen rund um „Muslimisches Leben in Deutschland“ stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Fragen und Diskussionen der Teilnehmer sollen dazu beitragen, in Zeiten der aktuell extrem hohen Flüchtlingsbewegungen in Europa ein Thema zu versachlichen, das unsere Gesellschaft immer stärker polarisiert.
Ibrahim Ethem Ebrem wurde 1984 in Heidelberg geboren. Er studierte katholische und islamische Theologie sowie Mathematik und Deutsch für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen. Seit 2010 ist er für unterschiedliche Institutionen als Autor und Referent in der politischen Bildung tätig. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Demokratiestärkung und Begegnung von Ideologien der Ungleichwertigkeit. Er gründete Mosaik Deutschland, einen zivilgesellschaftlichen Akteur der politischen Bildung und ist hier u.a. verantwortlich für Projektkonzeption und -beratung, sowie für die Erstellung und Durchführung von Bildungsangeboten. Seit 2013 ist Ebrem Steuerungsmitglied des Zukunftsforums Islam der Bundeszentrale für politische Bildung. Nach jahrelangem ehrenamtlichem Engagement in muslimischen Gemeinden und im interreligiösen Dialog initiierte er gemeinsam mit Heidelberger Musliminnen und Muslimen die gemeinwesenorientierte Initiative „Teilseiend“, als dessen Leitung er seit 2014 fungiert. Ebrem ist Träger des Friedenspreises der Stiftung Heidelberger Friedenskreuz. (ro)

(Dieser Beitrag wird am Sunday April 14th, 2019 gelöscht)