Evangelischer Kirchenchor Leutershausen

Zu einem geselligen und fröhlichen Nachmittag hatte der Evangelische Kirchenchor alle Mitglieder des Fördervereins, Freunde des Chors und Angehörige der Sängerinnen und Sänger am 12.Februar ins Gemeindehaus eingeladen. Bei Kaffee und Kuchen konnte man sich zunächst miteinander unterhalten bis der Kirchenchor mit dem Lied „Die beste Zeit im Jahr ist mein“ das geplante Programm des Nachmittags eröffnete. Obfrau Christa Glatzel begrüßte alle Gäste, besonders Frau Pfarrerin Dr. Schmidt sowie einige Damen und Herren des Kirchengemeinderats. Sie teilte kurz einige Aktivitäten des Chors im letzten Jahr mit u.a, die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes an Cantate verbunden mit Ehrungen treuer Sängerinnen sowie das Singen im Rahmen des Kultursommers in der Emauskirche in Mannheim-Schönau. Auch mussten wir uns von einer ehemaligen Sängerin verabschieden und konnten bei der Goldenen Hochzeit eines Chormitglieds singen: Frau Glatzel gab auch schon einige Termine bekannt, die in diesem Jahr anstehen: am 16. Juli wird ein Ehrungsgottesdienst gefeiert, an dem drei Sänger für 10 Jahre geehrt werden und Dr. Fritz Reichel wird zum Ehrenvorsitzenden des Chors ernannt. Höhepunkt wird in diesem Jahr wird am 31.Oktober ein Gottesdienst in der Sachsenhallte in Großsachsen anlässlich des Lutherjahres -500 Jahre Reformation- sein, an dem der Kirchenchöre sowie Posaunenchöre aus Großsachsen, Lützelsachsen, Hohensachsen und Leutershausen teilnehmen. Frau Glatzel wünschte allen inen schönen und fröhlichen Nachmittag.

Danach sang der Chor „Jauchzet, jauchzet von Friedrich Silcher. In ihrem Grußwort bzw. in ihrer kurzen  Ansprache erinnerte  Pfarrerin Dr.Tanja Schmidt an Martin Luther: Luther  entfaltete seine neue Erkenntnis nicht nur in Vorlesungen, sondern auch in Predigten. Hier spürt man besonders ,,welche seelsorgerliche Kraft Luthers Christusglaube hat.  In Situationen der Anfechtung, in Situationen der Gewissensbedrängnis empfiehlt er dem Glaubenden: „Drum bleib nicht auf dich selbst bezogen oder auch deinem Glauben, kriech in Christus, halte dich unter seine Flügel, bleibe unter seiner Decke“.  Ob wir den Mut haben zu so einer „Christusbeziehung“ war sich die Pfarrerin nicht ganz sicher. Sie gestand, dass sie erst im Laufe der Jahre die Christuslieder im Gottesdienst viel inniger singe. Sie bedankte sich beim Chor für das Singen und Mitwirken in den Gottesdiensten und wünschte allen Gästen einen schönen Nachmittag.

Nun ergriff noch einmal die Obfrau das Wort und bedankte sich bei allen Sängerinnen und Sänger für ihr Engagement das ganze Jahr über. Es müssen immer wiederneue Stücke eingeübt werden, oder auch ältere neu erarbeitet werden.  Das fällt uns auch bestimmt nicht immer leicht. Sie bedankte sich bei der Vorstandschaft, bei dem Dirigenten Herrn Öhring für seine Zuverlässigkeit und Ruhe, auch wenn es mal schwierig ist. Ihr Dank galt auch der Vizedirigentin Frau Traudel Well, Frau Pfarrerin Schmidt für die Zusammenarbeit, Frau Binz und dem Posaunenchor, Frau Johanna Götz und den Kindern des Kinderchors sowie allen Helferinnen und Helfer, die sich in irgendeiner Weise heute zum Gelingen des Nachmittags einbrachten.

Musikalisch ging es weiter mit dem Kinderchor. Die Kleineren sagen: Gute Freunde lädt man zum Geburtstag ein“, dazu haben sie Bilder gezeigt, die sie gemalt hatten. Die Größeren sangen ganz „cool“ mit Sonnenbrillen das Lied von den „Prinzen“ „Ich wär so gerne Millionär“.

Auch der Posaunenchor spielte noch vor der Pause einige Stücke.

Während der Pause gab es ein Ratespiel. Es wurde die Frage gestellt, welcher Betrag bei der Aktion der verkauften Schieferplatten für den Kirchturm zu fünf Euro eingegangen sei.  Es kamen 2.450 Euro zusammen. Die Gewinnerin des Ratespiels war Frau Marianne Ehni.

Nach der Pause ging es musikalisch weiter, der Posaunenchor unter Leitung von Frau Binz spielte noch einmal Stücke von Felix Mendelssohn-Bartholdy.

Rolf und Ursula Schumacher stellten nun ihren Rentner-Tagesablauf vor.  Im schwäbischen Dialekt rieten sie zum „Anti Ätsching“: „Englisch ist das und heißt übersetzt „Du wirst nicht älter“. Um das zu erreichen muss man einiges tun: vom Tomatensaft und Müsli am Morgen, Gymnastik, Gesichtsmasken und dem Saunagang am Abend, aber immer dazwischen kräftig Lachen das  regt alle Muskel im Körper an.

Der Kirchenchor brachte nun „Die launige Forelle “ – Variationen über Schuberts Lied zu Gehör, z.B. im Stil von Mozarts kleiner Nachtmusik, oder nach Wiener Art, auch die italienische Art war herauszuhören.

Nach einem Gedicht „Die Pumpe“, vorgetragen von Anne Ewald, wurden alle zum gemeinsamen Singen eingeladen. Obfrau Glatzel bedankte sich zum Abschluss bei allen Gästen und bei allen, die zum Gelingen dieses Nachmittags beigetragen haben sehr herzlich. Mit dem Lied „Abend ward, bald kommt die Nacht“ gesungen vom Chor schloss der offizielle Teil des geselligen und fröhlichen Nachmittags.

(Dieser Beitrag wird am Monday March 4th, 2019 gelöscht)