Predigtreihe zum Reformationsjubiläum

500 Jahre Reformation: Hinter dem großen Spektakel verbirgt sich auch eine theologische Bewegung der Kirche: Martin Luther hatte ja nicht vor, eine neue Konfession zu schaffen; vielmehr wollte er die katholische Kirche von innen heraus reformieren und aus ihren Begrenzungen befreien, und zwar vierfach: Der Glaube der Menschen sollte befreit werden von der Angst vor dem Fegefeuer. Luther sagt: Allein durch den Glauben an Gott wird der Mensch gerechtfertigt („sola fide“). Das Leben der Menschen sollte befreit werden vom Aberglauben. Luther: Allein Gottes Gnade rettet uns („sola gratia“). Das Evangelium sollte befreit werden von kirchlichen Dogmen: Die Wahrheit finden wir allein in der Bibel („sola scriptura“). Und die Kirche sollte befreit werden von ihrem Streben nach Macht: Göttliche Vollmacht hat allein Christus („solus Christus“). In einer Predigtreihe mit Kanzeltausch wollen wir diese vier „soli“ an jeweils einem Sonntag bedenken. Herzlich laden wir Sie ein zu diesen besonderen Gottesdiensten:

22. Januar: „Sola gratia“ mit Pfrn. Simone Britsch (9.40 Uhr)
12.
Februar: „Solus Christus“ mit Pfrn. Dr. Tanja Schmidt (9.40 Uhr)
19.
Februar: „Sola scriptura“ mit Pfrn. Dr. Gesine v. Kloeden (9.40 Uhr)
5. März: „Sola fide“ mit Pfr. Jan Rohland (9.40 Uhr)

(Dieser Beitrag wird am Friday January 11th, 2019 gelöscht)