Die Reise einer Jeans – Konfirmandenunterricht mit der Eine-Welt-Gruppe

Im November 2016 gestaltete die Eine-Welt-Gruppe – wie jedes Jahr – eine Konfirmanden-Stunde, diesmal zum Thema „Jeans“. Die Jugendlichen sollten „hautnah“ einen Einblick gewinnen, welche umwelt- und gesundheitsschädlichen und auch ausbeuterischen Vorgänge hinter der Produktion von einem ihrer liebsten Kleidungsstücke stecken.

In zwei Gruppen wurden die 27 Jugendlichen durch 3 Mitarbeiterinnen der Eine-Welt-Gruppe darüber aufgeklärt, dass eine Jeans vom Beginn der Produktionskette auf den Baumwollfeldern bis in unseren Kleiderschrank schon über 50.000 km hinter sich gebracht hat. In einem Film erfuhren die Konfis über die menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen in Kleiderfabriken in China oder Bangladesh und erarbeiteten anschließend verschiedene problematische Aspekte der Jeans-Produktion: Umweltverschmutzung durch Farbstoffe und Pestizide, Gesundheitsschäden durch Sandstrahlen und ausbeuterische Arbeitsbedingungen der TextilarbeiterInnen.  Sie waren empört zu erfahren, wie ungerecht der Anteil der verschiedenen Beteiligten an der Produktionskette verteilt ist, v.a. darüber, dass die NäherInnen nur 1 % des späteren Verkaufspreises verdienen.

Natürlich erfuhren sie auch etwas über die Prinzipien des Fairen Handels, darüber, dass Hirschberg sich auf dem Weg zur „Fairtrade Gemeinde“ befindet und lernten das die Kindertagesstätte  „Arco Iris“ kennen, die die Eine-Welt-Gruppe in Brasilien unterstützt.

Erfreulicherweise arbeiten auch in dieser Konfi-Periode mehrere Jungen und Mädchen aktiv in der Eine-Welt-Gruppe mit. Dafür bedanken sich die Mitarbeiterinnen sehr.

(Dieser Beitrag wird am Sunday December 2nd, 2018 gelöscht)